#NUEWW

Unser Social Media Hashtag

KONTAKT

Nürnberg Web Week
c/o User Centered Strategy
Hessestraße 5
90443 Nürnberg

02.06.2017, Anthea Anastassatos

Trainieren, tracken, teilen - Fitness im digitalen Wandel

Effektiv wird ein Training erst dann, wenn es getrackt und geteilt wird. In die ältesten Klamotten schlüpfen, Turnschuhe schnüren und los? So einfach ist das nicht! Erstmal zehn Selfies knipsen, Workout auf Snapchat ankündigen, Runtastic-App starten, Batterie vom Fitness-Tracker checken, Bluetooth aktivieren, Kopfhörer in die Ohren stecken. „ ... five, four, three, two, one, activity started.“

Fitness im digitalen Zeitalter – das bedeutet für die meisten nicht mehr nur Bewegung und gutes Essen. Mit Fitness-Tracking, Apps und Social Media ist Fitness zu einem Wettkampf gegen sich selbst – unter Beobachtung der Community – geworden.

Denn mit dem digitalen Wandel öffneten sich der Fitnessbranche neue Türen. Es begann mit Online-Communities, in denen man Laufpartner finden, sein Wissen teilen oder ein Trainings-Tagebuch führen konnte und Websites, die Wissen und Tipps rund um Training und Ernährung frei veröffentlichten. Mit den Smartphones kamen die Apps, und auch hier erkannte die Fitnessbranche schnell ihre Chance. Es war der Beginn des begleiteten Trainings und des Fitness-Trackings. 

Trainieren, tracken, teilen. Wer einen erfolgreichen Lauf hinter sich hat, teilt seine Ergebnisse mit der Social-Media-Community auf Facebook, Instagram, Snapchat und Co. Selfies mit Schweißperlen auf der Stirn, das klassische Spiegel-Selfie im Fitnessstudio oder eine vollständige Auswertung der Trainingseinheit in Form von Zahlen und Diagrammen: All das findet man auf Instagram unter #fitness, vermischt in einem Pool von hübsch und weniger hübsch fotografierten Mahlzeiten.

Aber was bringt uns dazu, unser Training aufzuzeichnen, auszuwerten und zu teilen? Warum zählen nur die Schritte wirklich, die digital getrackt werden? Diese Fragen stellte ich Freunden, Bekannten und mir selbst.

Motive für das Fitness-Tracking

Motivation ist das große Thema. Denn Fitness-Tracker und Apps motivieren uns, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, mehr Schritte zu sammeln und intensivere Trainings zu absolvieren. Sie zeigen zurückgelegte Schritte, Etagen und Kilometer und messen Herzfrequenz und verbrannte Kalorien. In der App auf dem Smartphone werden die Aktivitäten anschaulich in verschiedensten Diagrammen dargestellt und verglichen. Auch die Schlafgewohnheiten können überwacht werden. Das Fitness-Armband erkennt Tief- und Leichtschlafphasen und kann sogar mit einer sanften Vibration am Handgelenk den Wecker ersetzen.

Vollständige Überwachung soll also dazu führen, dass wir uns zu einem gesünderen Leben motiviert fühlen. Eigentlich ja nichts Anderes als in Schulzeiten. Du hast deine Schritte für heute nicht absolviert? Dann schimpft dein Tracker mit dir. Zu wenig Schlaf? Zu lange auf dem Bürostuhl gesessen? Entgeht deinem Fitness-Armband nicht. Es macht die Wahrheit sichtbar, in Form von Zahlen und Diagrammen.

„Gestern musste ich meinen Tracker das erste Mal seit 5 Tagen laden. Ich hab mich aufs Bett gelegt und versucht, mich nicht zu bewegen, bis der Akku voll war.“

Lena, 23.

Es kann aber unmöglich nur die strenge Überwachung sein, die uns motiviert. Was bewegt uns dazu, nicht aufzugeben? Das Lob. Wenn das Armband vibriert, nachdem du statt dem Aufzug die Treppe genommen hast. Wenn der Fitness-Tracker nach einem langen Tag mit intensivem Training das zweifache Schrittziel anzeigt. Dann fühlen wir uns bestätigt, gelobt und motiviert.

Bestätigung ist es, was wir suchen: Auf Instagram, Facebook, Twitter, Snapchat, Pinterest und Co. Darüber kann man über Zeilen und Zeilen hinweg lästern. Oder man kann es von der positiven Seite betrachten und sich von der Motivation der #fitfam mitziehen lassen. 

Über die Autorin: Mirjam Zeitler

Mirjam Zeitler

Online Redaktion und Text | machen.de

Ich studiere MA Literatur und Medien, arbeite bei machen.de im Bereich Online-Marketing und Text und blogge auf fitnessblog.de

F X X

.

.

.

Dieser Artikel ist Teil der Serie zum Thema "Digitale Transformation". Weitere Artikel der Serie gibt es hier:  

"Lasst uns digitalen Unternehmergeist vermitteln!"
Bitcoin - keine Banken, wenig Gebühren, gekommen um zu bleiben
Trainieren, tracken, teilen
Digitaler Nachlass - die Digitalisierung der letzten Dinge
Digitale Geographien
Journalisten sind gelernte Faktenchecker
Print versus Online
Let's talk about ... Open Innovation
Mobilität der Zukunft
Digitale Transformation - Made in Nordbayern 
Die Digitalisierung deines Rechnungswesens
Die Digitalisierung der Eltern
Wake-Up Call: New Learning & New Work 
Digitalisierer und Digitalisierte 
"Voice" - Warum denn noch tippen? 
Legal Platforms - die "Amazon"-isierung der Rechtsbranche 
Erkenntnisse aus der Filterblase 

Du willst auf dem Laufenden gehalten werden? Dann melde dich zu unserem Newsletter an oder folge uns auf Facebook und Twitter!

Eure Ansprechpartner

Noch Fragen?

Wir beantworten sie gerne! Nehmt einfach mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf alle eure Anfragen.

Ingo Di Bella
F T X X
Ingo Di Bella
Organisation & Sponsoren
Franka Ellen Wittek
F T X X
Franka Ellen Wittek
Online & Social Media
Philipp Nieberle
X X
Philipp Nieberle
Public Relations

Sponsoren und Partner

HauptsponsorenHauptsponsor werden?

GoldsponsorenGoldsponsor werden?

SilbersponsorenSilbersponsor werden?

Kooperationspartner

Initiatoren

Medienpartner