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Nürnberg Web Week
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90443 Nürnberg

18.05.2017, TH Nürnberg

Social Learning – Lernen von- und miteinander

Wir lernen immer und überall. Im Zuge der Digitalisierung ist es nun wichtig, am Ball zu bleiben, also nicht auf stures Auswendiglernen aus Büchern und Skripten zu setzen, sondern frische, moderne Methoden aufzugreifen: Social Learning ist hier das Stichwort. Eine ganz zentrale Frage dabei: Gibt es bei dieser Art zu Lernen überhaupt noch Lehrende und Lernende?

Ein leerer Stuhlkreis, einige lieblos hingeworfene Taschen und Rucksäcke, ein paar Flaschen und eine Leinwand, die das Grundig Akademie Logo zeigt. Außer dem Surren des Beamers gähnende Leere im Raum. Kurze Zeit zweifele ich daran, ob hier tatsächlich die Veranstaltung zu Social Learning stattfindet. „Wenn du die Besucher suchst, die sitzen hier irgendwo verteilt in Gruppen zusammen“, klärt mich Martin Walgenbach, einer der beiden Referenten der Veranstaltung.  

Die beiden „Speaker“ – wie sie sich selbst nennen – Martin Walgenbach und Martina Faust.

Mir wird zusammen mit einem kalten Getränk gleich das „Web-Week-Du“ angeboten. Sogleich mache ich mir einen eigenen Eindruck von den Themen, die in den Gruppen behandelt werden. Die etwa 20 Besucher unterschiedlichsten Alters haben sich in kleinen Gruppen zusammengefunden und es sich in der Sonne im Eingangsbereich der ICN Business School bequem gemacht. In einer entspannten, gemütlichen Atmosphäre diskutieren die Gruppen munter darüber, was sie unter Social Learning verstehen und welche Erwartungen sie an diese Lernmethode haben. Dabei ist Zeit und Ort völlig egal, mindestens zwei Personen aber sollen es sein, kam eine Gruppe zum Ergebnis.  

„Im Prinzip ist diese Veranstaltung auch Social Learning. Jeder bringt sein Wissen, seine Meinung und Erfahrungen ein, um zusammen zu einem Ergebnis – oder zumindest schon mal auf den Weg dorthin – zu kommen“, erzählt Martin im anschließenden Stuhlkreis, als alle Ergebnisse zusammengetragen werden. Wissen weitergeben und erhalten, Motivation der Teilnehmer untereinander und ein reger Austausch mit Fremdimpulsen sind nur einige der Erwartungen der Gruppen. 

Jeder ist immer und überall Lehrer und Schüler zugleich!

„Natürlich ist es ein Geben und Nehmen und man muss bereit sein, sein Wissen teilen zu wollen. Erst dann kann Social Learning funktionieren“, fasst Benjamin die Gedanken seiner Gruppe zusammen.

Johannes und Harald, beide Wirtschaftsinformatik-Studenten an der FOM, sind nach Vorstellung der SMART ACADEMY der Überzeugung, Lerngruppen bedürfen keiner Leitung oder Rahmung, da jeder in gewisser Weise etwas zum Thema beitragen und immer neuen Input liefern kann. „Jeder gibt und nimmt. Man liest nicht in einem Buch, sondern lernt aus Erfahrungen und bis dato vielleicht nicht bedachten Sichtweisen anderer Gruppenmitglieder“, fasst Harald abschließend zusammen.

Auf die Frage, wer denn nun dann die Lehrenden und Lernenden genau sind, gibt es also keine exakte Antwort. Es ist ein fließender Übergang, „verschwimmt ineinander“, wer genau Lehrer und wer Schüler ist, so Martin. Der Mehrwert liegt hier im kollektiven Ideen- bzw. Informationen sammeln.

Kein strikter „Du-musst-jetzt-ruhig-sein-und-aufpassen“-Charakter…

Das für eine Veranstaltung eher ungewöhnliche Nebeneinander im Sitzkreis lockert die Stimmung im Raum deutlich auf. Die Besucher scheinen ernsthaft interessiert an dem neuen Konzept SMART ACADEMY der Grundig Akademie zu sein, was sich in der anschließenden Diskussionsrunde wiederum zeigt. Entsprechend unbeschwert und frei sprechen die Teilnehmer nun Punkte an, die für sie nicht ganz klar, widersprüchlich oder verbesserbar sind.

Kein Frontalunterricht, sondern interaktives Selbergestalten war Schwerpunkt der Social Learning Veranstaltung der Grundig Akademie.

 „Es ist eher ungewöhnlich und für uns auch das erste Mal, das wir durchweg Verbesserungsvorschläge als Feedback erhalten haben“, erzählt Martin nach der Veranstaltung. „In diesem Fall sind wir die Lernenden und die Besucher sind mit ihren Meinungen und Rückmeldungen die „Lehrenden“. Die Veranstaltung ist ähnlich den Labs, die wir in mit der SMART ACADEMY anbieten. Wir wenden also unser Konzept auch gleich selbst an“, ergänzt Martina Faust, Referentin der Veranstaltung.

Auf die Frage, wie sie die Veranstaltung empfunden haben, gaben mir Martina und Martin beide mit einem Lächeln die Antwort: „Die Besucher haben gut mit uns zusammengearbeitet und uns greifbare Rückmeldungen gegeben. Auch, wenn wir nicht nur positives Feedback bekommen haben, sind wir sehr zufrieden mit der Veranstaltung heute.“

Background: SMART ACADEMY – was ist das eigentlich?

Die Grundig Akademie will mit ihrem neuen Konzept SMART ACADEMY Social Learning in Zeiten der Digitalisierung aufgreifen. Hier gibt es drei Hauptsäulen, die das Konzept tragen:

  1. Academy: Trotz neuen Lernmethoden werden sich auch in Zukunft noch „altmodische“ Seminare für bestimmte Themen und Bereich anbieten.
  2. Space: Coworking und Collaboration-Plattform sind hier wichtige Schlagworte.
  3. Lab: Themenzentriertes Netzwerken gesteuert von Experten.

Zielgruppe sind klein- bis mittelständige Unternehmen, die selbst nicht die Kapazität haben, Social Learning im großen Stil zu betreiben. „Große Unternehmen wie Adidas können das selber“, erklärt Martin, „aber auch kleineren Unternehmen wollen wir damit die Möglichkeit geben, ungenutztes Potenzial auszuschöpfen.“

Interessiert? Mehr Infos zur SMART ACADEY gibt's auf der der Homepage: digicademy.de

 

Text: Franziska Hofmann 

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