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28.08.2017, Nadine Karrasch

Let's talk about ... Open Innovation!

Wie Firmen sich für die Ideen ihrer Kunden öffnen

Der Innovationsdruck im Jahr 2017 ist enorm geworden. Kürzere Produktionszyklen und der steigende Wettbewerbsdruck durch Globalisierung & Co. lassen selbst alteingesessene Unternehmen zu wahrlichen Innovations-Maschinen werden. Eine besondere Art des Innovationsprozesses, die „Open Innovation“, bezieht andere Akteure – wie Kunden – in diesen Prozess mit ein. Seit einigen Jahren haben sie dafür einen hilfreichen Partner gefunden – sogenannte Living Labs.

Open Innovation – was genau ist das?

Open Innovation, also „offene Innovation“, bedeutet, dass der Innovationsprozess von der herkömmlichen geschlossenen Form über die Unternehmensgrenzen hinaus nach außen geöffnet wird. Grundsätzliche Voraussetzung für die Nutzung und Umsetzung von Open Innovation ist die Bereitschaft, offen für die Ideen anderer zu sein und Wissen mit anderen zu teilen. Dabei werden Erfahrungen, neue Ideen und innovative Konzepte durch die Ideengeber (meist ein Unternehmen oder eine Organisation) gemeinsam generiert.

Die kollektive Ideenentwicklung wird durch neuartige Online-Anwendungen wie User Design Tools, internetbasierte Test- und Analysewerkzeuge und Ideation-Plattformen unterstützt. Um sich gestiegenen Anforderungen besser stellen zu können, reagieren Unternehmen flexibler auf Marktentwicklungen und entwickeln ihre Produkte näher an Kundenbedürfnissen (Chesbrough, 2006).

Warum brauchen wir offene Innovation?

Der übergreifende Wissensaustausch und die Vernetzung von Know-how aus verschiedenen Branchen, Bereichen und Perspektiven ist einer der größten Vorteile der offenen Innovation. Dadurch lassen sich Ideen und Entwicklungen miteinander verknüpfen, an die vorher niemand gedacht hätte. Kundenbedürfnisse können so frühzeitig erkannt und Konzepte oder Prototypen entsprechend schon in einem frühen Stadium angepasst werden, was wertvolle Zeit und Kosten sparen kann.

Es wird nur die eine Idee gesucht, die die reine Entwicklung zur erfolgreichen Innovation macht. Das Problem dabei ist, dass die Verlustrate im Verlauf des Prozesses riesig ist. Auch wenn das Thema über Presse und Medien erfolgreich in Umlauf gebracht wurde, gehen den Unternehmen aufgrund von Identifikations- und Selbstselektionsprozessen auf dem Weg ca. 99,9 Prozent der anfangs angesprochenen Kunden – und damit potenzielle Mitentwickler – verloren. Unternehmen sind also auf der Suche nach der sprichwörtlichen „Nadel im Heuhaufen“.

So etwas braucht jede größere Stadt! 

eine Besucherin über das JOSEPHS®

Durch sogenannte Living Labs, Social Media und andere Online-Communities können interessierte Verbraucher direkten Einfluss auf die Produktentwicklung nehmen, kritisches Feedback geben und so als Inspirationsquelle ein wichtiger Bestandteil von Open Innovation werden (Chesbrough, 2003).

Living Labs als Katalysatoren für Innovation

Der besondere Reiz, gerade Living Labs als Open-Innovation-Plattform zu nutzen, liegt in dem persönlichen Kontakt zwischen Entwicklern auf Unternehmensseite und Endkunden, die dadurch selbst zu echten Mitentwicklern werden. So findet sich an einem Ort alles, was es für eine nachhaltige Innovation braucht – vom kritischen Endnutzer über hilfreiche Networking-Events bis hin zu einer forschungsbasierten Betreuung durch Experten im Bereich Co-Creation.

Logo JOSEPHS

JOSEPHS®

Das JOSEPHS® ist von Montag bis Freitag von 10-19 Uhr und Samstag von 11-18 Uhr geöffnet und für jedermann kostenlos zugänglich.

Anschrift
Karl-Grillenberger-Straße 3
90402 Nürnberg
Telefon: +49 (0) 911 2743 6520
Fax: +49 (0) 911 2743 6529

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Quellenangaben
Bilder: Fraunhofer IIS
Chesbrough, Henry (2003): Open Innovation: The New Imperative for Creating and Profiting from Technology
Chesbrough, Henry (2006): Open Innovation: Researching a New Paradigm

Über die Autorin: Ingeborg Steinmetz

Ingeborg Steinmetz

Projektmitarbeiterin | JOSEPHS®

Ingeborg Steinmetz ist seit drei Jahren Mitarbeiterin im offenen Innovationslabor „JOSEPHS®“, in dem Endnutzer in die Entwicklung von Produkten, Services und Geschäftsmodellen aktiv mit einbezogen werden. Sie ist hauptverantwortlich für die Veranstaltungsplanung und -organisation sowie die Betreuung der Besucher und Unternehmen im JOSEPHS®.

Website: josephs-service-manufaktur.de

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