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Nürnberg Web Week
c/o User Centered Strategy
Hessestraße 5
90443 Nürnberg

11.02.2016, Joschi Kuphal

IndieWeb — Unsere Daten. Unser Netz.

Die Vision des „World Wide Web“, die Tim Berners-Lee vor 25 Jahren präsentierte, war einfach und klar: Ein offenes, dezentrales Informationsnetz sollte es sein, an dem jeder teilnehmen und zu dem jeder beitragen kann. Seitdem hat die rasante Evolution des Web viele digitale Träume wahr gemacht — das mit der Offenheit und dezentralen Struktur ist allerdings so eine Sache. Die letzten Jahre haben viele innovative Dienste hervorgebracht — und selbige auch untergehen sehen, nicht selten zusammen mit unseren Daten und Teilen unserer Privatsphäre. Gibt es sie wirklich, die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung im Netz — und wenn ja, wie können wir sie für uns nutzen? Das IndieWeb liefert konkrete Ansätze.

Wenn all die Facebooks, Google+, StudiVZs und Twitters der letzten Jahre eines bewirkt haben, dann doch vor allem, dass es heute sprichwörtlich ein Kinderspiel ist, aktiv am Web teilzunehmen und die eigenen Botschaften — wichtige und unwichtige — um den ganzen Globus zu schicken. Die Niederschwelligkeit der großen Dienste hat generationenübergreifend Türen aufgestoßen, politische Strukturen verändert und die Menschen in ungeahnter Weise neu vernetzt. Es spricht alles dafür, zumindest irgendwo mitzumischen: Die Technik ist ausgereift, das Nutzererlebnis bessert sich stetig und die Reichweite bleibt unübertroffen. Nirgendwo ist es einfacher, mit alten und neuen Freunden in Kontakt zu bleiben, und nirgendwo sonst lässt sich das eigene Sendebedürfnis mit noch weniger Aufwand befriedigen.

So weit, so gut. Und vermutlich sogar im Sinne des Erfinders, wenigstens ein bisschen.

Quo vadis, Open Web?

Parallel zum Aufstieg der sozialen Plattformen hat das Veröffentlichen unter eigener Flagge immer weiter an Bedeutung verloren. Das Allzeithoch des Corporate Blog liegt bereits Jahre zurück, 2010 war das. Seither hat sich das Mitteilungsbedürfnis sowohl bei Unternehmen, als auch im privaten Bereich immer weiter in die sozialen Netze verlagert. Nur noch wenige Autoren investieren die Mühe, eine eigenständige Präsenz technisch und inhaltlich auf aktuellem Stand zu halten, ist doch die Leserschaft längst abgewandert und kaum mehr zur Konversation jenseits der großen Plattformen bereit. Daran ändert auch die zarte Renaissance nichts, die gerade private Blogs in jüngster Zeit zu durchleben scheinen.

Zuhörer einer Session des IndieWebCamp 2015 in Düsseldorf — Foto von Marc Thiele (http://marcthiele.com)
Zuhörer einer Session des IndieWebCamp 2015 in Düsseldorf — Foto von Marc Thiele (http://marcthiele.com)

Auf dem dichten und hoch gesättigten Markt der Nulltarif-Selbstdarstellungsbühnen haben es innovative Ansätze und unabhängige Initiativen in der Regel schwer. Vor allem der Mangel an den notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen verhindert, dass den Big Playern zum richtigen Zeitpunkt technisch und ästhetisch ausgereifte, konkurrenzfähige Produkte entgegengesetzt werden. Vielen ambitionierten Projekten geht auf halber Strecke die Luft aus (z.B. App.net), oder sie setzen sich aufgrund zu hoher Anforderungen an die Teilnehmer nur mühsam bis gar nicht durch (z.B. Diaspora). Während Facebook und Google vor allem mit einem überzeugenden Nutzererlebnis punkten, verlieren sich die meisten Alternativangebote in viel zu komplexen, hochfragilen Implementierungen — und sterben alsbald in Schönheit.

Das Produkt sind wir

Doch woher schöpfen die großen Anbieter überhaupt die Ressourcen, um ihre Dienste zu einer solchen Reife zu bringen, wo doch oberflächlich kein Geld fließt? Die Antwort ist schnell gefunden: Das Produkt, das hier über die Ladentheke geht, sind wir selbst. Bereitwillig vertrauen wir uns, unsere Identität, unsere Botschaften und letztlich unseren vollständigen sozialen Fingerabdruck Unternehmen an, die sich mehr oder weniger transparent größtmögliche Freiheiten zur Verwertung unserer Profildaten und Inhalte sichern.

Nicht weiter dramatisch, mag der eine oder andere sagen. Schließlich gehören Daten, die niemanden etwas angehen, so oder so nicht ins Netz — und wer es trotzdem tut, ist eben selbst schuld. Da ist was dran. Doch mal ganz abgesehen von der persönlichen Haltung zu Privatsphäre und Datenschutz: Mindestens ebenso fatal ist der Kontrollverlust, den wir zwangsläufig erleiden, wenn wir unsere Inhalte — Statusmeldungen, Artikel, Fotos, Videos usw. — einem der großen Datensilos überlassen.

Wie sehr wir deren Willkür ausgeliefert sind, lässt sich leicht anhand der langen Liste niedergegangener Dienste ins Gedächtnis rufen. „Das Internet vergisst nichts“, heißt es immer — doch weit gefehlt. Man denke an die Abschaltung von Geocities im Jahr 2009 und die damit verbundene Löschung etlicher Millionen Websites: Kurzerhand wurden mehrere Jahre früher Internetgeschichte unwiederbringlich ausradiert. Hin und wieder verschwinden Beiträge „versehentlich“ oder „aus technischen Gründen“ aus den sozialen Medien, während man an anderer Stelle Hetzbotschaften monatelang hilflos gegenübersteht. Neutralität geht anders.

Am Ende steht die Erkenntnis: Wem die Hoheit über die eigenen Daten am Herzen liegt und wer mit seinen Inhalten nicht Gegenstand kommerziellen Interesses sein möchte, der tut gut daran, die großen Anbieter allenfalls mit dem Spielbein zu nutzen.

Gestatten: IndieWeb

Enttäuscht von den auseinanderdriftenden, immer mehr zu „Walled Gardens“ mutierenden sozialen Plattformen, den sich wiederholenden fruchtlosen Diskussionen und der allgemeinen Stagnation in den unabhängigen Rängen entschieden sich Tantek Çelik, Aaron Parecki, Amber Case und Crystal Beasley im Jahr 2010 dazu, ein erstes IndieWebCamp zu organisieren. Die Veranstaltung richtete sich ausdrücklich an „Macher“ — Entwickler und Designer — und setzte sich zum Ziel, funktionierende Lösungen statt Konzeptpapiere hervorzubringen. Webautoren sollten praktikable Werkzeuge an die Hand bekommen, um Inhalte unabhängig unter der eigenen Domain veröffentlichen, aber trotzdem von der Reichweite der großen Plattformen profitieren zu können. Von Beginn an waren die eigene Identität, die eigene Domain, die eigenen Inhalte und das persönliche soziale Netz die zentralen Themen.

I don’t care about federation,
I care about my content,
I care about my friends.

Tantek Çelik, Co-Initiator des weltweit ersten Barcamps und Urheber der Microformats

Um bekannte Probleme und bereits begangene Fehler zu vermeiden, setzt das IndieWeb auf eine Reihe von Prinzipien anstatt auf bestimmte Technologien:

  • „Own your data“: Inhalte werden zunächst unter der eigenen Identität, auf der eigenen Domain veröffentlicht und von dort aus über Permalinks verbreitet.
  • „Eat your own dogfood“: Lösungen, die nicht von ihren Entwicklern selbst genutzt werden oder sich nicht an realen Bedürfnissen orientieren, sind nicht glaubwürdig. Innovation geschieht außerhalb der Komfortzone.
  • „User Experience First“: Design und Nutzererlebnis sind wichtiger als konkrete Implementierungsdetails. Wenn es sich nicht gut anfühlt, wird es nicht genutzt.
  • Open Source & Dokumentation: Die Veröffentlichung und gründliche Dokumentation einer Lösung fördert ihren Einsatz und die Weiterentwicklung und hilft anderen beim Lernen.
  • Pluralität statt Monokultur: Parallele, individuelle und interoperable Ansätze sind langfristig stabiler als monolithische Technologien.
  • Unabhängigkeit & Nachhaltigkeit: Modularität und die Ausrichtung auf Langfristigkeit sind entscheidende Faktoren für die Verbreitung, Weiterentwicklung und -verwendung einer Lösung.

Entlang dieser Leitsätze hat die IndieWeb-Gemeinde in den letzten fünf Jahren eine lange Liste innovativer Projekte hervorgebracht. Einige zentrale Techniken fügen sich wie Bausteine („Building Blocks“) zusammen und bilden die Grundlage für andere IndieWeb-Projekte:

  • Microformats2 kommen in vielen Zusammenhängen zur Auszeichnung strukturierter Informationen in HTML zum Einsatz, etwa zur Markierung von Artikeln oder für Autorenangaben.
  • IndieAuth bzw. RelMeAuth ist eine universelle Authentifizierungsmethode (z.B. als Anmeldemechanismus für Websites), bei der die eigene Domain als Identifikator (Benutzername) verwendet und die eigentliche Authentifizierung zum Beispiel an Twitter oder GitHub weiterdelegiert wird.
  • Webmentions lösen den unnötig komplexen Pingback-Mechanismus der frühen Blog-Ära ab und bieten eine einfach zu implementierende Möglichkeit, Websites über auf sie gerichtete Hyperlinks in Kenntnis zu setzen. Seit Januar 2016 ist die Webmention-Spezifikation offizieller W3C Working Draft.
  • Micropub ist ein offener API-Standard zur Veröffentlichung von Beiträgen (Artikel, Notizen, Bilder, Events usw.) unter der eigenen Domain. Er kann von Web- und nativen Apps implementiert werden. Auch Micropub ist seit neuestem offizieller W3C Working Draft.
Gruppenfoto der Teilnehmer des IndieWebCamp 2015 in Düsseldorf — Foto von Marc Thiele (http://marcthiele.com)
Gruppenfoto der Teilnehmer des IndieWebCamp 2015 in Düsseldorf — Foto von Marc Thiele (http://marcthiele.com)

Wie „indie“ bist du?

Neben konkreten Projekten formuliert das IndieWeb Verfahren und Hilfsmittel zur Realisierung und Klassifizierung unabhängiger Publikationsplattformen.

  • POSSE („Publish on your Own Site, Syndicate Elsewhere“) steht für das Prinzip, Inhalte zunächst unter der eigenen Domain zu veröffentlichen und anschließend auf Drittanbieterplattformen zu syndizieren.
  • Das schwächere PESOS-Modell („Publish Elsewhere, Syndicate to your Own Site“) dreht sich um das „Zurückholen“ von Inhalten, die ursprünglich in einem der Datensilos veröffentlicht wurden.
  • IndieMark ist eine umfassende Metrik zur Einstufung des technischen Niveaus einer IndieWeb-Anwendung (z.B. einer Website). Ein Level zwischen 1 und 6 drückt aus, welche IndieWeb-Techiken umgesetzt sind (z.B. IndieAuth, Webmentions etc.) und gibt Hilfestellung beim sukzessiven Ausbau.

Einen tieferen Einstieg in einzelne IndieWeb-Techniken gibt der 2015 erschienene deutschsprachige Screenguide-Artikel von Matthias Pfefferle.

Kein „Indie for the Masses“

Schon früh haben sich die IndieWeb-Entwickler darauf verständigt, ihre Revolution still und im Hintergrund voranzutreiben und statt vollmundiger Versprechen lieber handfeste Lösungen zu liefern. Die erste IndieWeb-Generation richtet sich daher ausdrücklich an aktive Entwickler, Designer und Autoren („Creators“). Erst in einer späteren Phase sollen zunächst Multiplikatoren (Blogger und Journalisten) und schließlich „normale“ Social-Media-Nutzer aktiviert werden.

Der Einstieg ins IndieWeb erfordert bewusst die Überwindung einer Handvoll, dafür niedriger Hürden: Zum minimalen Rüstzeug gehört die eigene IndieAuth-fähige Domain, beispielsweise um am IndieWebCamp-Wiki, der gemeinsamen Dokumentationsplattform, aktiv mitzuwirken. Der mit regelmäßig 100+ Benutzern gut frequentierte #indiewebcamp IRC-Channel ist als zentrales Kommunikationsmedium die wichtigste Anlaufstelle für alle IndieWeb-Enthusiasten. Gerade Neulinge werden hier mit großer Offenheit und Hilfsbereitschaft empfangen und in jeder Hinsicht unterstützt.

 

 

Der mit Abstand kürzeste und direkteste Weg ins IndieWeb führt über eines der regelmäßigen zweitägigen IndieWebCamps. Sie bieten die perfekte Gelegenheit, sich von routinierten Kollegen motivieren, inspirieren und in IndieWeb-Themen einführen zu lassen. Die Motive der Teilnehmer sind oft höchst unterschiedlich: Hier treffen Hardcore-Programmierer auf wenig technikaffine Blogger, Security-Spezialisten auf Open-Source-Advokaten, Fotografen auf Journalisten. Was sie alle miteinander verbindet: Der aktive Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit beim Veröffentlichen ihrer Inhalte.

Am ersten Tag eines IndieWebCamps schlagen die Anwesenden in Barcamp-Manier selbst Vortrags- und Diskussionsthemen vor, die dann je nach Interesse in kleineren Gruppen vertieft werden. Häufig werden dabei grundlegende IndieWeb-Techniken vorgestellt und erklärt — ein perfekter Einstieg gerade für Neulinge. Die Atmosphäre ist sehr positiv, kollegial und energiegeladen, so dass sich schnell Gesprächs- und Interessensgruppen bilden. Üblicherweise beenden die Teilnehmer den ersten Tag mit einem Kopf voller Ideen und hochmotiviert für die Fortsetzung am nächsten Morgen.

Der zweite Tag ist dem Machen gewidmet: Vergleichbar mit einem Hackathon dient er dazu, die diskutierten Ideen zu verarbeiten und unter der eigenen Domain in die Praxis umzusetzen — oder eben die eigene Domain überhaupt erst zu starten. Ob kleine oder große Schritte, komplexe Programmierungen oder Skizzen mit Stift und Papier: Der Fortschritt beim Entwickeln der eigenen Identität im Netz ist unmittelbar abzulesen. Am Ende jedes IndieWebCamps stehen kurze Demo-Sessions — „Show, don’t tell!“.

IndieWebCamps werden bewusst klein gehalten, um eine hohe Qualität und intensive Kollaboration zu ermöglichen. In der Regel werden zwischen 20 und 50 Teilnehmer erwartet. Häufig finden Live-Videoübertragungen statt, so dass in gewissem Maße auch eine Remote-Teilnahme möglich ist.

IndieWebCamp Nürnberg 2016

Seit dem ersten IndieWebCamp 2010 in Portland, Oregon, finden vor allem in den USA und in Großbritannien immer häufiger Treffen statt. Das IndieWebCamp Nürnberg 2016 vom 16. bis 17. April ist bereits das zweite große Camp in Deutschland und zählt mit seiner internationalen Ausrichtung zweifelsfrei zu den Leuchtturmveranstaltungen der diesjährigen Nürnberg Web Week. Das Camp wird von Joschi Kuphal organisiert und mit der Unterstützung der IndieWebCamp-Gründer Aaron Parecki und (potenziell) Tantek Çelik sowie Jeremy Keith durchgeführt.

Gerade für die IT-starke Metropolregion und die vielen ansässigen Entwickler, Designer und Medienschaffenden bietet das IndieWebCamp eine hervorragende Gelegenheit, sich überregional zu vernetzen, auszutauschen und Themen wie Datenhoheit und Schutz der eigenen Identität im Netz zu vertiefen. Die Unterstützung des Camps durch die lokale IT-Branche — allen voran das international erfolgreiche openSUSE-Projekt — zeigt, wie wichtig die Rolle diese Werte inzwischen auch auf Unternehmensebene ist.

Logo des openSUSE-Projekts (ein grünes Chamäleon mit darunter stehendem openSUSE-Schriftzug)

Being a sponsor of the IndieWebCamp is a rewarding and a worthwhile endeavor for openSUSE that enables the open tech community to thrive. We share the values and culture with the IndieWebCamp; sponsoring it was an easy decision for openSUSE because like the IndieWebCamp, openSUSE encourages the development, use and learning of open-source technologies and embraces a philosophy of technological transparency.

As one of the oldest Linux distribution in the world, openSUSE has a long history within open source, and we understand how vital openness is for the advancement of technologies and personal well-being.

Douglas DeMaio, Senior Consultant @ openSUSE-Projekt (Platinum-Sponsor)

Die Teilnahme am Nürnberger IndieWebCamp ist kostenlos und erfordert lediglich die Registrierung und Eintragung in der Teilnehmerliste. Die IndieWeb-Gemeinde legt großen Wert auf Diversität und Inklusion und heißt alle Teilnehmer herzlich willkommen, die den Code-of-Conduct respektieren — selbstverständlich sind Flüchtlinge eingeschlossen.

Alle Infos & Gästeliste: http://indiewebcamp.com/2016/Nuremberg
Registrierung: http://jk.is/iwc2016

Kommentare

  1. lxlakebsy kommentierte am 06.05.2016:

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  2. hivkrqihd kommentierte am 10.05.2016:

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