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18.05.2017, TH Nürnberg

Game-based learning - Kompetenzen spielerisch erlernen

Schulaufgaben, Klausuren, Fortbildungen - Unser gesamtes Leben ist vom Lernen geprägt, denn wir lernen nie aus. All dies ist mit einem gewissen Aufwand verbunden und nicht jeder hat die Muße sich einfach nur hinzusetzen und stundenlang Stoff zu pauken. Game-based learning liefert hier eine interessante Methode spielerisch neue Dinge zu erlernen und zu vertiefen.

GBL - ein alter Freund

Game-based learning (kurz. GBL) ist prinzipiell nichts Neues. Wissen spielerisch zu vermitteln kennt man bereits aus dem Kindergarten. Doch im Zeitalter der Digitalisierung finden die verschiedenen GBL-Konzepte natürlich auch am Computer Anwendung. Schon Ende der 90er Jahre gab es kleine, meist sehr einfach gehaltene Computer- beziehungsweise Internetspiele, die einen pädagogischen Mehrwert beinhalten sollten. Wissen durch Spiele und gerade Computerspiele zu vermitteln, soll den Lernenden motivieren und durch praktisches Anwenden das Erlernte vertiefen. Auch an Universitäten und in Unternehmen finden diese Lernmethoden immer größere Verbreitung. So ist beispielhaft eine Flugsimulation, wie sie in der Raumfahrtforschung häufig angewandt wird, nichts anderes als spielbasiertes Lernen.

Das Lösen von einfachen Aufgaben hilft Neuerlerntes zu verinnerlichen.

Teamwork durch Unterhaltung

GBL kann als Teil des Edutainment gesehen werden. Zusammengesetzt aus Entertainment und Education. Während beim Entertainment klar die Unterhaltung im Vordergrund steht, wird bei Education mehr auf pädagogische Inhalte abgezielt. Im Edutainment wird versucht, diese beiden Aspekte sinnvoll zu kombinieren. Das normale Lernen soll also verbessert werden. Es kann sogar schneller und effizienter zu einem Lernerfolg kommen. Aber nicht nur neue Techniken können spielerisch aufbereitet und vermittelt werden, auch teambasiertes Arbeiten kann mittels Spielen näher gebracht werden. Beispielsweise Rätselspiele, die nur im Team gelöst werden können, stärken die Fähigkeit im Team zu arbeiten. Teamwork wird also gefördert.

Auch in der Medienwelt werden wir häufig unterbewusst mit solchen Game-Based-Learning-Konzepten konfrontiert. Allen voran die News-Games, die noch nicht so viel Verbreitung gefunden haben. Diese sind im Prinzip nichts anderes als journalistische Geschichten, bei denen sich die User Informationen und Wissen auf spielerischem Wege aneignen.

Der Sprung von Inkompetenz zu Kompetenz kann durch GBL geschafft werden.

Der Mord und die Exceltabelle

Auch im Rahmen der Nürnberger Web Week hat Nico Pirner im Zuge seines Seminars „Game-based learning für Lehrende“ einen Einblick gewährt, wie solche Lernspiele aussehen können. Ausgehend von vorher gezeigten Excel-Methoden mussten die Teilnehmer anschließend ein Rätsel in Form eines Krimis lösen. Hierbei mussten alle gelernten Sachen angewendet werden und wurden somit augenblicklich vertieft. Um im Zeitrahmen zu bleiben, war auch hier Teamwork gefragt.

Das Lösen eines Mordfalls hilft auf den ersten Blick nicht Excel zu erlernen.

Game-based learning und dessen Konzepte sind also durchaus nicht neu, bieten aber sehr leichten Zugang zu neuem Wissen und eine vereinfachte Möglichkeit dieses zu manifestieren. Einfach programmierte Computerspiele oder auch komplex ausgearbeitete Planspiele können beide einen immensen Lerneffekt haben.

Über den Autor: Felix Zeiss

Felix Zeiss

Felix Zeiss | Journalismus-Student TH Nürnberg

Journalismus-Student an der TH Nürnberg. 26 Jahre jung und Hobbyfotograf. Ich schreibe gerne über Essen und Technik.

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