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18.03.2016, Nadine Karrasch

Digitale Kunst - zwischen digital und analog

Die Künstlerin Sascha Banck hat die Verbindung von digitaler und analoger Welt zu ihrer Passion gemacht. Warum sie digitale Medien nutzt und wie sie ihre Tanzklangbilder entwickelt:

Vereinfacht sehe ich meine Aufgabe als Künstlerin darin, den Zeitgeist einzufangen, wodurch sich ganz natürlich ergibt, „mit der Zeit zu gehen“ und auch digitale Medien nicht auszuschließen – vor allem wenn sich dadurch neue Wege auftun.

So bin ich sehr begeistert, dass es endlich ein Werkzeug gibt, mit dem der Malprozess direkt auf eine Leinwand projiziert werden kann. Trocknungszeiten fallen weg, die Farben können hundertprozentig deckend aufgetragen werden und durch die Vergrößerung in der Projektion können wenige Striche innerhalb von Sekunden das Bild verändern. Zusammen mit einer intuitiven Bedienung wird die Malerei dadurch zu einem optischen Instrument, das mit den anderen zeitbezogenen Kunstformen Musik und Tanz, unmittelbar kommunizieren kann.

2015 habe ich diese Interaktionsmöglichkeiten mit dem RGBEnsemble erforscht. Der Tanz, vertreten durch Eva Borrmann, die Musik (Gustavo Strauß, Violine, und Ferdinand Roscher, Kontrabass) und die Live-Malerei haben alle ihre Eigenheiten und Prinzipien lassen sich meistens nicht einfach übertragen.

Die Musik ist im Vergleich zu Tanz und Malerei sehr dominant und in Hinsicht auf Kommunikation und Notation die erfahrenste Kunstform.

Der Tanz ist sozusagen „die Sängerin“ unserer Band der Künste, da man sich automatisch mit der tanzenden Person identifiziert. Normalerweise folgt die Bewegung der Musik - Musik und Malerei von einer tänzerischen Bewegung abzuleiten braucht hingegen aktives Bemühen. Doch können Gesten, ähnlich wie bei einem Dirigat, vergleichsweise einfach in Bild und Ton übersetzt werden.

Die Live-Malerei ist sehr abstrakt und daher schwierig zu interpretieren. Zum Beispiel bleibt ein dicker roter Strich so lange stehen, bis er übermalt wird. Musik und Tanz „verklingen“ oder verblassen sofort. Wie dieser Strich klingt oder welche Bewegung ihm entspricht, ist meistens nur im Kontext zu sehen.

Eine entscheidende Erkenntnis war daher für uns, sich bewusst zu machen, wer auf wen Bezug nimmt und Raum für die jeweils anderen Kunstformen zu lassen.

Das Ergebnis unserer Forschung sind Kompositionen und Improvisationskonzepte, welche die Basis unserer ersten großen Produktion „Zwischen der Mitte – ein Tanzklangbild“ bilden. Die Premiere hat am 24.10.2015 im Rahmen von „net:works – kultur und öffentlichkeit zwischen analog und digital“ stattgefunden.

Ansonsten male ich weiterhin auch auf Leinwand, da die „digitale“ Malerei für mich nur im Verbund mit den anderen Kunstformen die ideale Ausdrucksform ist. Sie stellt daher keinen Ersatz für die „analoge“ Malerei sondern einen neuen Weg des bildnerischen Ausdrucks dar.

Sascha Banck / Freie Künstlerin

Informationen übers RGB-Ensemble: www.rgb-ensemble.de 
Meine „analoge“ Malerei: www.sascha-banck.de 
Die beste App zum Live-Malen: www.tagtool.at 


Text:
 Sascha Banck / Freie Künstlerin, RGB-Ensemble

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