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19.12.2017, Anna Neubauer

Digital Health: Schlagwort oder neuer Ansatz in der Medizin?

Bild: Novartis

„Beyond-the-pill ist der nächste logische Schritt“, erklärte Joseph Jimenez, CEO der Novartis AG, bereits 2014. Wer die Entwicklung von Arzneimitteln in einen ganzheitlichen Ansatz einbette, schaffe einen Mehrwert, der Wettbewerbsvorteile bringt und das Behandlungsergebnis verbessert. Das Nürnberger Novartis-Team gab bei der Web Week ein Update, wo Deutschland beim Thema Digital Health steht. 

Unser Ziel ist es, langfristig die medizinische Praxis zu verändern

Adib Jacob, Deutschland-Chef von Novartis 

Die Möglichkeiten der Digitalisierung auszuloten, ist derzeit das Top-Thema der Unternehmen. Wie unterschiedlich die Firmen sich dem Thema nähern, zeigt eine Umfrage von Bearing Point unter knapp 300 Unternehmen in Deutschland: Ein Großteil setzt demnach vor allem auf den Einsatz neuer Technologien und Tools, um so die Effizienz zu stärken und kurzfristig wirkende Wettbewerbsvorteile zu sichern. Die eigentliche Chance, gängige Geschäftsmodelle zu überdenken, wird dabei oft vertan. Sie steht nur bei jedem dritten Unternehmen im Vordergrund. Kein Wunder also, dass der damit verbundene Paradigmenwechsel hin zu „customer first“, also der konsequenten Ausrichtung auf den jeweiligen Kundenwunsch, gerade mal von 6 % der Unternehmen genannt wird.

„Beyond-the-pill ist der nächste logische Schritt“ 

Im Gesundheitswesen werden diese Ansätze unter dem Schlagwort „Digital Health“ zusammengefasst: Man schafft gemeinsame Plattformen, um die einzelnen Player besser miteinander zu vernetzen, setzt auf den konsequenten Ausbau der Telemedizin, nutzt digitale Technologien für eine patientengerechtere Diagnostik und entwickelt erste E-Health-Anwendungen. Ein Weg, den auch Novartis Pharma in Nürnberg eingeschlagen hat: „Unser Ziel ist es, langfristig die medizinische Praxis zu verändern“, so der Deutschland-Chef von Novartis, Adib Jacob. „Neuen Technologien kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Wir investieren daher bereits stark in zahlreiche digitale Lösungen für Patienten und Ärzte, um den Therapieverlauf und damit die Versorgung der Patienten nachhaltig zu verbessern.“ Das gehe aber nur im Schulterschluss mit allen Partnern im Gesundheitswesen – und der Bereitschaft, Allianzen mit neuen Playern im Gesundheitsmarkt einzugehen. 

„Unser Ziel: die medizinische Praxis verändern“ 

Gemeinsam könne so der Spagat gelingen, den heute schon vorhandenen hohen Standard in der Gesundheitsversorgung – vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – auf Dauer nicht nur zu erhalten, sondern die Versorgungsqualität signifikant zu steigern. Dass dies kein Wunschdenken ist, zeigen erste verfügbare E-Health-Anwendungen wie beispielsweise TinniTracks. Das digitale Medizinprodukt behandelt nicht nur die Symptome eines Tinnitus, sondern nimmt erstmals die Ursache des ständigen Fiepens ins Visier. 

Nachberichterstattung

Die Weichen in der Gesundheitsbranche sind gestellt, erste Projekte bereits am Start. Was im Bereich Digital Health als Nächstes kommt und vor allem, was noch möglich ist, war erstmals Thema bei der Nürnberg Web Week. Im Parks hielt Prof. Dr. Tobias Gantner, Professor für Gesundheitsmanagement und Innovation in der Medizin sowie Geschäftsführer der Healthcare Futurists, einen Vortrag über die Zukunft des digitalen Gesundheitsmarkts. Der ehemalige Google-Mitarbeiter und heutige geschäftsführende Gesellschafter der Nürnberger xeomed, Joss Hertle, sprach über digitales Gesundheitsmarketing im Internet.

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Über den Autor: Novartis Pharma GmbH

Novartis

Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen.

Website: novartis.de

F T X

Dieser Artikel ist Teil der Serie zum Thema "Digitale Transformation". Weitere Artikel der Serie gibt es hier:  

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